Das Wir-Gefühl in Elbflorenz gestärkt

„Dankeschön-Fahrt“ für Genossenschafts-Vertreter nach Dresden

Ein Dankeschön ist in heutiger Zeit selten. Nicht so bei der Wohnungsbaugenossenschaft Eberswalde-Finow, die ihre 50 Vertreter am 14. April zu einer „Dankeschönfahrt“ nach Dresden einlud.

Pünktlich um 7 Uhr startete Thomas Hensch in Eberswalde den Bus von „Schorfheidetouren“. In der Elbestadt erwartete die Teilnehmer zuerst eine Stadtrundfahrt. Dabei löste Reiseführer Björn Jansen nicht nur das „Rätsel“ der mitten durch die Innenstadt führenden oberirdischen blauen Rohre, die das viele, bei Bauprojekten anfallende Wasser zurück in die Elbe führen, sondern streifte kurzweilig mit Barockviertel, Rathausturm und der gläsernen VW-Manufaktur auch die Geschichte und Gegenwart der Stadt. Über die neue Waldschlösschenbrücke ging es weiter in den Stadtteil Klotzsche, wo die Vorstände Mathias Schulze und Torsten Munk von der Sächsischen Wohnungsgenossenschaft Dresden die Gäste schon erwarteten. „Wenn die Tasche nicht so voll ist, brauchen wir für unsere 2018/19 beginnende Sanierung in der Havelland- und der Uckermarkstraße vor allem gute Ideen“, begründete der Eberswalder Vorstand Volker Klich den Abstecher in das Dresdner Neubaugebiet. Und an Anregungen mangelte es in den drei „Klotzscher Höfen“ mit ihren insgesamt etwa 500 Wohnungen, die 18 verschiedene Grundrisse aufweisen, wahrlich nicht. Jeder der Höfe - der Linden-, der Kirsch- und der Sonnenhof - weisen ein eigenes attraktives Farbkonzept auf. „Bevor wir 2011 mit der Sanierung im bewohnten Zustand begannen, führten wir mit jedem der etwa 1000 betroffenen Bürger ein Einzelgespräch“, sagte Mathias Schulze. Im Lindenhof entschieden sich die Dresdner zwei der sechs Etagen abzubrechen, während sie im Kirschhof belassen und durch den Anbau von Fahrstühlen auf halber Treppe ergänzt wurden. Im Sonnenhof führt der Fahrstuhl sogar bis in die jetzt unter dem Innenhof befindliche Tiefgarage. Gemeistert haben die Dresdner Genossenschaftler auch den Umgang mit der streng geschützten Fledermaus, deren größtes Quartier in Sachsen mit über 5000 Tieren sich ausgerechnet in den „Klotzscher Höfen“ befinden.
Paul Franke, Wilfried Lawitzke, Dagmar Krell und Herbert Stapel waren begeistert von den äußerst gepflegten Außenanlagen mit den herrlich blühenden Tulpen. „Es ist toll, wenn die Mieter das so achten. Die Ordnung hier beweist, dass das Regime der Hausmeister funktioniert“, sagte der Finower Reinhard Lerche anerkennend. Die Dresdner Genossenschaft beschäftigt für ihre etwa 10000 Wohnungen insgesamt 23 Hausmeister, die auch die Arbeit mit den Grünpflegeunternehmen koordinieren. „Diese ‚Klotzscher Höfe‘ sind so toll, dass ich am liebsten gleich bleiben würde“, sagte die Westend-Vertreterin Sabine Zschiesche fasziniert.
Doch die Zeit drängte. Zumal Manuela Demmel und Marko Reinhardt mit dem Busteam schon ein herrliches Mittags-Picknick aufgebaut hatten. Obstspieße und Brötchen waren kaum verdaut, als die Vertreter dann bei einer Führung in der Semperoper erfuhren, dass die Gesamtfläche der Bühne einschließlich Seiten- und Hinterbühne stolze 1760 Quadratmeter aufweist: Ein Areal, in das die komplette Frauenkirche passen würde.

Das von nahezu allen Teilnehmern geteilte Fazit von Vorstand Guido Niehaus auf der Heimfahrt lautete: „Eine schöne Fahrt, die das Wir-Gefühl der Genossenschaft gestärkt und das Kennenlernen der Vertreter untereinander gefördert hat.“




„Wunderschöne Fahrt in gemütlicher Atmosphäre“

Genossenschafts-Tour zum traditionellen Ostermarkt am Schloss Boitzenburg

Der Wettergott ist Mitglied der Genossenschaft oder zumindest ein treuer Sympathisant. Darin waren sich alle 150 Teilnehmer einig, die kurz vor Ostern am 25. März bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen mit drei Bussen zum Schloss Boitzenburg aufbrachen. „Es hätten aber gut und gern auch sechs Busse sein können“, betont Teamleiterin des Genossenschaftslebens Claudia Riethbaum. „Innerhalb von zwei Stunden war die bisher größte Mitgliederfahrt in der Geschichte der Genossenschaft ausgebucht. Damit hätten wir nie gerechnet.“
Und so starteten die drei Bussen um 9 Uhr Richtung Boitzenburg . Kein einziges Genossenschaftsmitglied hatte verschlafen und dies, obwohl an diesem Wochenende die Zeitumstellung anstand. Ziel war der traditionelle Ostermarkt, wo so mancher noch ein kleines Osterei für Kinder, Enkel, Freunde oder Bekannte erhaschen wollte.

Schließlich luden mehr als 20 Stände mit unterschiedlichsten Angeboten von Spielzeugen, selbstgemachten Marmeladen und Likören über filigranen Schmuck bis zur Alpakawolle zum Schauen, Staunen und Kaufen ein. „Verführt“ wurden die Gäste auch in der Schokoladenmanufaktur, wo viele an den leckeren belgischen Köstlichkeiten in Form von Osterhasen, Fußballspielern bis hin zu Puppen und Schlössern einfach nicht vorbeikamen. Hier schlug auch die Genossenschaftlerin Rosemarie Pannier zu, die für ihren Enkel als Osterüberraschung ein Schokoladen-Motorrad mitnahm. Fast schien es, als könnten sich einige Genossenschaftler angesichts von Schaubäckerei, Ostermarkt, Kaffeerösterei und Bierbrauerei gar nicht entscheiden, wo sie ihre Schritte zuerst hinlenken. Ausgelassen aber wurde letztlich nichts. „Das wäre auch wirklich schade gewesen“, sagt Rosemarie Pannier, die ein dickes Lob an die Genossenschafts-Mitarbeiter für die liebevolle Organisation vergibt. Ein großes Dankeschön gebührt Rosemarie Pannier und Ina Malec zufolge auch dem Team der Genossenschaft, die die Teilnehmer vor Ort fürsorglich betreuten. Geradezu begeistert waren die Genossenschaftler von der fachkundigen Führung durch das Schloss Boitzenburg, das 1276 als Burg erstmals urkundlich erwähnt wurde und seither die Kunstepochen der vergangenen 500 Jahre widerspiegelt. Die Krönung aber bildete zweifellos das fürstliche Mittagessen im großen Rittersaal, wo erst einmal die herrlichen Stuckelemente an der Decke bestaunt wurden. An den festlich gedeckten Tischen mit den weißen Hussen nahmen jeweils zehn Genossenschaftler Platz, die meist sofort ins Gespräch kamen. Während sie sich Wildgulasch oder Forelle schmecken ließen, blieb auch Zeit, um die beiden Geschäftsführer Guido Niehaus und Volker Klich nach den neuesten Entwicklungen in der Genossenschaft zu befragen. Dabei waren die Gestaltung der Außenanlagen ebenso Thema wie die beginnende Sanierung im Brandenburgischen Viertel. „Schade, ist der herrliche Tag wirklich schon vorbei?!“, hieß es dann beim Einstieg in die Busse von „Schorfheidetouren“, die die Teilnehmer wieder unversehrt, aber mit schönen Erlebnissen im Gepäck nach Eberswalde zurückfuhren. „Es war eine wunderschöne Fahrt in gemütlicher Atmosphäre, die förmlich nach einer Neuauflage schreit.“ lautete das Fazit von Paul Franke. Eine Auffassung, die fast alle der 150 Teilnehmer teilten.


„Aufgrund der überwältigenden Nachfrage, wird es in diesem Jahr noch eine weitere Fahrt nach Boitzenburg geben“, verrät Claudia Riethbaum.



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